Warum ein Swinger beim Raubfischangeln?
Weil ein Hecht der einen Köderfisch aufnimmt oft zuerst ein Stück in deine Richtung schwimmt. Ohne Swinger merkt dein Bissanzeiger davon nichts, denn die Schnur wird locker statt straff. Der Swinger fällt dann nach unten und zeigt genau diese Bewegung, und das ist der Biss den du sonst verpasst.
Wie schwer stellst du ihn ein?
So leicht wie es die Bedingungen zulassen. An stillem Wasser registriert ein leichter Swinger die kleinste Bewegung. Bei Wind, Wellengang oder Strömung zieht die Schnur ihn nach oben und du bekommst Fehlanzeigen; schieb dann ein Gewicht dazu bis er ruhig hängt. Stell neu ein sobald das Wetter umschlägt, denn eine Einstellung vom Morgen passt am Abend selten noch.
Warum unterscheidet sich das vom Karpfenangeln?
Beim Karpfen angelst du meist mit straffer Schnur und Festbleimontage, der Fisch hakt sich also selbst und zieht durch. Beim Köderfisch willst du gerade dass der Hecht den Köder ohne Widerstand aufnehmen kann. Ein Swinger der frei fallen kann gibt diesen Raum und zeigt dir trotzdem was passiert. Stell die Bremse also locker oder angle mit einer Freilaufrolle.
Woran hängt er?
An einem Bankstick oder an einem Buzzerbar. Das hintere Ende der Rute liegt auf einer Rutenauflage. Alles zusammen steht unter Bankware.